Die Homepage des TCM ist ein Pilotprojekt, das über den TCM (Towarstwo Cyrila a Metoda z.t.; Cyrill-Methodius-Verein E.V.) berichten und zugleich zeigen will, wie ein Volk, das seit 1500 Jahren wichtige Grundzüge seiner Eigenart bewahren konnte, so dargestellt werden kann, dass der Leser in der Lage ist, sich ein möglichst wirklichkeitsnahes Bild davon zu machen.. Aus diesem Grund hat die Redaktion auf Anregung von Herrn Pfarrer Stephan Delan, dem früheren Vorsitzenden des TCM, den Versuch gewagt, auf grösstenteils ehrenamtlicher Basis anhand von Beispielen aufzuzeigen, wie eine Homepage sich präsentieren soll, wenn sie inhaltlich und optisch den heutigen anspruchsvollen Anforderungen genügen und Zielsetzung und Ideale des TCM sichtbar werden lassen will. Selbstverständlich muss nun dieses Projekt im inhaltlichen und im sprachlichen Bereich ausgebaut werden. Dies ist mit Hilfe dieses Projektes ohne weiteres möglich. Die nun im Entstehen begriffene Homepage will aber in keiner Weise andere sorbische Homepages ersetzen, welche die vielen verschiedenen Teilaspekte und Aktivitäten des sorbischen Lebens in seinen anderen Vereinen und Organisationen aufzeigen.
Dass wir in der Homepage nicht nur Artikel in sorbischer Sprache – dieser Teil muss stark ausgebaut werden – sondern auch in Deutsch, Englisch und Französisch publizieren, hat mit der absoluten Notwendigkeit zu tun, das Sorbentum auch anderen Völkern und Kulturgemeinschaften nahe zu bringen und damit der auch in unserer westlichen Welt da und dort deutlich wahrnehmbaren Tendenz entgegenzusteuern, trotz verbindlicher internationaler Abkommen in Verkennung der Realität und der damit verbundenen Gefahren den Minderheiten beim Aufbau eines starken Europas nicht den ihnen zukommenden Platz einzuräumen und ihnen die zum Weiterbestehen nötigen Mittel vorzuenthalten oder zu schmälern, Mittel, die dazu beitragen würden, die bereichernde Vielfalt der verschiedenen kulturellen und religiösen Traditionen des Abendlandes auf lange Sicht zu bewahren.
Es ist eine unabdingbare Notwendigkeit, dem Sorbentum innerhalb der europäischen Völkergemeinschaft den ihm zukommenden Platz einzuräumen. Dies können wir dadurch erreichen, dass wir dieses in weiten Teilen Europas und auch anderswo beinahe unbekannte Volk mit seinen bleibenden Werten bekannt machen, die in besonderer Weise im TCM zum Ausdruck kommen. Dass der Wunsch bei den Sorben selber und bei anderen Völkern besteht, mehr über das kleinste slawische Volk zu erfahren, zeigt allein schon der Umstand, dass mit der neuen TCM- Homepage die Zahl der Besucher auf 15’000 pro Jahr gestiegen ist, während sie vorher in zwei Jahren zusammen bei 1500 (also jährlich zwanzigmal weniger) stagnierte. Inhalt und Gestaltung spielen ganz offensichtlich eine ausschlaggebende Rolle.
Die Redaktion bittet die sorbische Bevölkerung herzlich, an der Entwicklung dieser Homepage aktiv mitzuwirken – die Möglichkeiten dazu sind zahlreich – und so im Zeitalter der Kommunikation konsequent das ihre zur Erhaltung und Stärkung des Sorbentums beizutragen. Wir selbst sind nun in dieser ersten Phase der an uns herangetragenen Bitte nachgekommen und haben aufgrund unserer Erfahrungen und Kenntnisse unser Möglichstes getan. Nun sind auch andere gefordert!
Im August 2005
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